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Lammfleisch zum Ostern ist angesagt
14. März 2008
LZ|NET/hof. In den Tagen vor dem Osterfest wird in Deutschland traditionell das meiste Lammfleisch von den privaten Haushalten gekauft. Nach einer Einschätzung der ZMP entfallen etwa 10 bis 15 Prozent des jährlichen Lammfleischkonsums auf die Woche vor dem Osterfest.
Meist kaufen die Kunden dabei frische Lammkeulen, dafür liegen die Verbraucherpreise derzeit in einer Spanne von 8,80 Euro je Kilogramm bis 9,60 Euro je nach Einkaufsstätte.
Über das gesamte Jahr gesehen greifen die Deutschen jedoch recht verhalten zum Lammfleisch. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch liegt im Jahr bei rund einem Kilogramm Schaf- und Ziegenfleisch (errechnet aus Gesamtverbrauch). Zum Vergleich: Der jährliche Pro-Kopf-Verbrauch von Schweinefleisch umfasst 54 Kilogramm.
Zu berücksichtigen ist dabei die Tatsache, dass in der Bundesrepublik lebende Menschen mit Migrationshintergrund meist deutlich mehr Lammfleisch essen.
Kennzeichnend für den deutschen Lammfleischmarkt ist die geringe Eigenversorgung im Vergleich zu anderen Fleischarten. Von den 2006 insgesamt verbrauchten 84.300 Tonnen Lammfleisch wurden 52.200 Tonnen eingeführt. Fast 85 Prozent aller Importe stammten aus Neuseeland. Die Einfuhr lebender Tiere spielt eine untergeordnete Rolle.
Die R&S Vertriebs GmbH setzt mit der Vermarktung des irischen Weidelammfleischs daher auf einen Trend und verzeichnet mit der Vermarktung dieser Premiumdelikatesse derzeit zweistellige Zuwächse.
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