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Rewe vereint Systeme
- Kölner eröffnen neue Märkte unter Rewe - Übergangslösung

LZ|NET. Die Rewe Group bereitet die Umstellung ihrer Märkte auf die neue Dachmarke Rewe vor. Bis zur Umflaggung im Herbst werden neue Märkte bereits als "Rewe der Supermarkt" eröffnet. Dabei werden Module aus dem Filialgeschäft mit denen der Selbstständigen Kaufleute vereint.
In einem halben Jahr will die Rewe Group mit einem "Big Bang" die Märkte von Minimal, HL und Toom auf die neue Dachmarke Rewe umflaggen. An dem Konzept arbeiten die Kölner noch. Bis dahin werden neue Märkte im Filialgeschäft allerdings nicht mehr unter ihren alten Labels eröffnet.
Die neuen Märkte gehen bereits jetzt schon als "Rewe der Supermarkt" an den Start, dem Markenzeichen der Selbstständigen Kaufleute. In Rewe-Kreisen werden sie dennoch nicht als Blaupause für das neue Supermarkt-Label gesehen.
"Das ist quasi eine Übergangslösung, denn es macht ja keinen Sinn, jetzt noch Minimal-Märkte zu eröffnen", heißt es intern. Dennoch beschreitet die Rewe Group mit ihren Filialen bereits neue Wege und zeigt, wohin die Reise gehen soll.
Module vereint
Die Märkte vereinen einzelne Module aus dem Minimal-Konzept und dem der Selbstständigen Kaufleute. "Aus beiden Bereichen werden die besten Module übernommen", heißt es intern.
In Eltville in der ehemaligen Rewe-Niederlassung Rosbach, die mit Hungen zur Region Mitte vereint wurde, eröffnete die Rewe Group jetzt einen Markt mit 2 500 qm Verkaufsfläche als "Rewe der Supermarkt", der als Filiale der Region Mitte von einem Marktleiter geführt wird.
Der Markt gilt in seiner Größenordnung als "größter und modernster Rewe-Markt im Rhein-Main-Gebiet" mit zirka 18 000 Artikeln. Im Regelfall bewegt sich die Artikelzahl der Minimal-Märkte zwischen 12 000 und 14 000.
Center-Lösung
Entsprechend groß und dem Standort angepasst fällt das Feinkost-Sortiment aus, das Produkte aus verschiedenen Ländern umfasst.
Das neue Flaggschiff, das in einem Center zusammen mit Filialen von Deichmann und Takko betrieben wird, wirkt auf den ersten Blick wie ein Minimal-Markt mit großem Frischebereich und Bedienungs- und SB-Theken der Rewe-Eigenmarke W. Brandenburg.
Dennoch sind etliche Module aus dem SEH-Bereich eingeflossen wie große Preisschilder und die stärkere Betonung der Preiseinstiegsmarke "Ja". Neu ist im Frischebereich die Farbgestaltung in einem hellen Gelb und der hochwertige Granitfußboden. Für einen Mimimal untypisch fällt der 700 qm große Getränkemarkt aus, er hat SEH-Standard.
12. April 2006 - Von Anette C. Müller LZ|NET
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