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Edeka zeigt in Hamburg Flagge
- Umrüstung von 110 Märkten - Belieferung über Schenefeld


Edeka zeigt in diesen Tagen erstmals massiv Präsenz in Hamburg. Nach der Übernahme der Spar flaggen nun rund 110 Märkte in der Hansestadt auf die Farben Blau-Gelb um. Die Belieferung erfolgt weiter aus dem ehemaligen Spar-Lager Schenefeld.
 
Lediglich 13 000 Edeka-Artikel sind von Schenefeld aus lieferbar. Viele Spar-Händler, die in Hamburg einen hervorragenden Ruf genießen, werden auch künftig auf Streckenlieferungen - vor allem bei regionalen Spezialitäten - zurückgreifen.
 
Bei Fleisch- und Wurstwaren können die Kaufleute ein breites Qualitätsfleisch-Programm anbieten, das Edeka unter der Marke Gutfleisch - inklusive Bio-Ware - liefert.
 
Im Juli wird das neue Fleischwerk im mecklenburg-vorpommerischen Valluhn eröffnet, das "eine stufenübergreifende Qualitätssicherung" in den Mittelpunkt stellt, wie Edeka Nord betont. Dort werden ausschließlich Tiere von regionalen Erzeugern verarbeitet.
 
In Anzeigen und Handzetteln machen die selbstständigen Kaufleute ihre Kunden derzeit auf den Namenswechsel aufmerksam ("Auch bei der Partnerwahl beweisen wir Geschmack. Spar wird Edeka").
 
Von den 365 übernommenen Spar-Märkten liegen 110 im Stadtgebiet Hamburg, weitere 60 sind im nördlichen Niedersachsen angesiedelt. Den Anfang bei der Umflaggung von Spar auf Edeka haben die 90 Läden in Mecklenburg-Vorpommern gemacht, nun folgt Hamburg. Im August soll die Umstellung abgeschlossen sein.

12. April 2006 LZ|NET/we.