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GfK diagnostiziert gute Konsumlaune

29. Juni 2006
LZ|NET/hof. Die Konsumstimmung der Deutschen hat sich im Juni insgesamt weiter verbessert, geht aus dem aktuellen Konsumklima-indikator der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hervor.
Das liege in erster Linie an der erneut leicht gestiegenen Neigung der Verbraucher, in nächster Zeit größere Anschaffungen zu tätigen. Der Indikator kletterte zum zweiten Mal in Folge auf ein Rekordhoch. Dagegen bewerteten die Deutschen die konjunkturelle Entwicklung sowie die persönliche Einkommensperspektive skeptischer als im Vormonat.
Nach revidiert 7,0 Punkten im Juni prognostiziert der Konsumklima-indikator für Juli einen Wert von 7,8 Punkten.
Das Denken deutscher Konsumenten erscheine derzeit zweigeteilt. Während die Anschaffungsneigung sich konstant zu verbessern scheint, sind die Bundesbürger hinsichtlich der Konjunktur- und Einkommens-aussichten wieder skeptischer.
Auf der einen Seite stimulierten offenbar die bevorstehende Mehrwert-steuererhöhung Anfang kommenden Jahres bei den Verbrauchern das Gefühl, Anschaffungen vorzuziehen.
Auf der anderen Seite drohten aufgrund der derzeitigen Diskussionen um die künftige Finanzierung des Gesundheitswesens sowie die Reform des Arbeitsmarktes die Vorschusslorbeeren für die Regierung zunehmend dahin zu welken. Dem konnte auch die Euphorie in Deutschland nach dem Start der Fußball-Weltmeisterschaft kaum etwas entgegensetzen.
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