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Italien

Typisch italienisch - was ist das?

Na klar, das gute Essen. Pizza, Pasta und Parma Schinken. Die vielen guten italienischen Weine, Chianti und Valpolicella. Und die Kunst, das Leben zu genießen.

Parmaschinken D.O.P.

Parma ist so etwas wie die Wiege der Feinschmecker in Italien. Parmesan und Parmaschinken - es kommt viel Gutes aus dieser Region.

Nicht jeder Schinken darf ein Prosciutto di Parma sein. Der Markenname ist streng geschützt. Parmaschinken muss auch wirklich in der Provinz Parma hergestellt werden. Der Zusatz „D.O.P.“ (Denominozione di Origine Protetta) ist als Markenzeichen einer geografisch geschützten Angabe zu verstehen. Auch die Schweine, deren Fleisch für die Herstellung der Delikatesse verwendet wird, dürfen aus nur 11 Regionen Nord- und Mittelitaliens stammen. Sie müssen außerdem mindestens 9 Monate alt sein und dürfen nicht weniger als 145 Kilo wiegen.

Die Verarbeitung des Schinkens folgt einer langen Tradition. Nach der Schlachtung lässt man die Keulen einen Tag lang in Kühlzellen bei 0 Grad ruhen, damit das Fleisch fest wird. Dann wird ein Teil des Fettes und der Schwarte entfernt - so erhält man die typisch abgerundete Form des Schinkens. Die Keule wird gepökelt und anschließend eine Woche lang gelagert. Nach 15 - 18 Tagen kommt die Keule in eine Ruhezelle mit einer Temperatur zwischen 1 und 5 Grad. Damit das Fleisch die ideale Festigkeit erreicht und das Salz gleichmäßig aufnimmt, lässt man die Luft gut zirkulieren. Nach insgesamt 7 Monaten wird der Schinken in kühlere und weniger belüftete Keller umgelagert. Nach mindestens 10 Monaten werden die Qualitätsmerkmale des Schinkens noch einmal überprüft. Erst dann erhält er das Brandzeichen des Herstellers und wird zum Verkauf freigegeben.

Den Original Parmaschinken erkennt man an seinem Markenzeichen, einer fünfzackigen Krone über einem Oval mit dem Schriftzug "Parma".

Der rohe Parmaschinken ist besonders leicht verdaulich und für jede Diät geeignet. Am besten schmeckt er, wenn er erst kurz vor dem Verzehr in dünne Scheiben geschnitten wird. Das Brot, das man dazu isst, sollte möglichst wenig gesalzen sein, um den feinen Geschmack des Schinkens nicht zu überdecken.

Besonders lecker schmeckt Parmaschinken mit Honigmelone - ein köstliches Sommergericht.

Consorzio del prosciutto di Parma

W eltweit entzückt Parma-Schinken als edle Köstlichkeit zahllose Genießer und Feinschmecker - ein Erfolg, der konsequente Kontrollen und Schutzmaßnahmen erfordert. Im Jahr 1963 haben sich 23 Parma-Schinken-Manufakturen zusammengeschlossen und das Consorzio del Prosciutto di Parma mit dem Ziel gegründet, das traditionelle Produktionsverfahren und die hohen Qualitätsstandards dieser italienischen Spezialität zu sichern. Heute gehören dem Verband fast alle der 200 Parma-Schinken-Manufakturen an.

P arma-Schinken genießt seit 1996 den besonderen Schutz der Europäischen Union. Gemäß EU-Verordnung müssen die Schweine aus definierten Regionen Norditaliens stammen und in einer begrenzten geografischen Produktionsregion nach einem bestimmtem Verfahren verarbeitet werden. Der klangvolle Name „Prosciutto di Parma - Parma Schinken“ ist damit unantastbar - ebenso wie die exzellente Qualität dieser Delikatesse.

San Daniele Schinken

Der Ruhm des „San Daniele Schinkens“ hat seit langer Zeit die nationalen Grenzen überschritten und sich, dank der jahrhundertelangen Erfahrungen von tüchtigen Handwerkern- in die Welt verbreitet.

San Daniele liegt auf einem Hügel, im Herzen Friauls, auf halbem Wege zwischen Alpen und Adria, wo Bergwinde und Seewinde zusammenströmen. Es ist diese einzigartige, einmalige klimatische Lage, die auf die Reifung des Fleisches einwirkt und dem San Daniele Schinken seinen unverwechselbaren, einmaligen und besonderen Geschmack verleiht. Seit 1000 Jahren.

Nur hier herrschen ideale Bedingungen, nur hier gibt es dieses Mikroklima, in dem das wahre und unnachahmliche Geheimnis des San Daniele Schinkens liegt. Die von den schneebedeckten Gipfeln und den duftenden Hängen der Alpen herabsteigende Kaltluft trifft hier mit den sanften, feuchten Winden der Adria zusammen.

Consorzio del Prosciutto di San Daniele D.O.P.

Das Konsortium des San Daniele Schinkens, das 1961 gegründet wurde, schliesst unter seinen Mitgliedern alle Erzeuger ein, die original San Daniele Schinken herstellen. Der Zusatz „D.O.P.“ (Denominozione di Origine Protetta) ist als Markenzeichen einer geografisch geschützten Angabe zu verstehen. Das Konsortium führt sorgfältige Kontrollen bei und mit den Herstellern durch. Wird auch nur eine einzige Unregelmäßigkeit im Produktionsablauf festgestellt, werden einzelne Schinken aus dem „Produktionskreis“ entfernt.


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